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Kloster Esfigmenou Berg Athos

In einer ruhigen, stillen Bucht liegt das schöne und prächtige Kloster Esfigmenou, dessen Grundmauern das Meer entweder sanft streichelt oder von den Wellen erbarmungslos gepeitscht werden. Er heißt, daß das Kloster seinen Namen von seiner Lage erhielt, da es wie zwischen zwei Berge eingeschnürt (perisfingo gr.) liegt. Eine andere Überlieferung meint, daß der Name vom Gründer stammt, der „mit einem Seil eng umgürtet war“. Weiter berichtet die Überlieferung, daß Kaiser Theodosios der Kleine und seine Schwester Pulcheria (408-450), der Gattin Markianos, das Kloster erbauten und es der Himmerfahrt Christi weuhten. Wenig später, so berichtet die Überlieferung, wurde es von einem Felsen zerstört, der vom Berg heruntergerollt war. Die Ruinen des alten Klosters sind auch heute 1/2 km vom jetztigen Kloster entfernt zu sehen. Das heutige Kloster wurde Ende des 10. Jahrhunderts oder Anfang des 11. Jahrhunderts von den Mönchen des aletn Klosters erbaut.

Im 11.Jahrhundert lebte im Kloster Esfigmenou der berühmte Mönch Petsersky, der Gründer des bekannten Lavra Klosters von Kiew. Klosterregeln, die er in griechischen Klöstern gesehen hatte, brachte er nach Russland und wurde so der Grundsteinleger des russischen Mönchtums. Heute wird er als Heiliger verehrt. Das erste schriftliche Dokument über das Bestehen des Klosters ist eine Anklageschrift des Paulus Xiropotamitis von 1001.

Im 14.Jahrhundert war für kurze Zeit der berühmte Einsiedler und große Theologe Grigorios Palamas Abt des Klosters. Er wurde später Erzbischof von Thessaloniki. Im 16.Jahrhundert wurde das Kloster zweimal von Piraten zertsört, aber beide Male wieder aufgebaut. Das 17.Jahrhundert brachte dem Kloster den Niedergang. Es wuder mit Unterstützung des russischen Königs Alexander Michailowitsch und vieler anderen Orthodoxen Christen renoviert. Im Jahre 1705 kam Melenikios Grigorios ins Kloster, lebte dort als Einsiedler und brachte es zu neuem Ansehen. Ein halbes Jahrhundert später wurde der Thessaloniker Daniel vom Patriarchen Gerasimos und der Versammlung zum Vorsteher des Klosters bestimmt und gab ihm Gemeinschaftsleben. Während des griechischen Freiheitskampfes von 1821 wurde es von den Türken fast vollständig zerstört.

In der Hauptkirche sind Fresken vom 1811 und 1818. In den Jahren 1850 bis 1858 wurde eine neue Reihe von Zellen angebaut. Auber der Hauptkirche gehören zum Kloster noch 8 Kapellen.

In der Bibliothek, die über der Vorhalle liegt, sind 320 handgeschriebene Codexe, von denen 75 auf Pergament geschrieben sind. Viele der Codexe haben wunderbare Miniaturen. Charakteristisch ist der Codex Nr.33 mit einer Miniatur aus dem 11.Jahrhundert. Außerdem werden noch 2.500 Druckwerke verwahrt. Zwischen den Klosterschätzen sind u.a. das Kreuz der Pulcheria, eine wunderbare Mosaikikone des 13.Jahrhunderts, Meßgewänder, tragbare Ikonen, Meßgeräte, Bischofsstäbe, Kreuze, Reliquien vieler Heiliger und eine Stickerei mit dem Motiv „Napoleon in Ägypten“. Heute gilt das Kloster als das strengste mit Gemeinschaftsleben.