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Kloster Iviron Berg Athos

An einer ruhigen und friedlichen Stelle, auf den Ruinen einer antiken Stadt, ist das berühmte Kloster Iviron erbaut. Zu Fuß braucht man von Karies aus 1 ½ Std. und mit dem Auto 30 Minuten, von Stavronikita aus zu Fuß 1 Std. und mit dem Boot 15 Minuten, um es zu erreichen. Kommt man zum Kloster, sieht man als erstes das schöne Gartenhaus, eine Quelle mit kaltem Wasser und das großartige Portal des Haupteingangs. Tritt man in den Klosterhof ein, sieht man in der Mitte die Hauptkirche, links die Kapelle der Gottesmutter Portaitissa und die Bibliothek, rechts die Gerätekammer. Es folgen das Refektorium, der Glockenturm und das Archondariki (Gästehaus) mit seinem Turm.

Zur Zeit Kaiser Michael Paleologos und des Patriarchen Johannes Vekkos erging es dem Kloster nicht anders wie dem Kloster Vatopediou, weil die Mönche nicht bereit waren ihren Glauben zu ändern, wie es die Latiner von ihnen verlangten. Sie wurden ermordet und ins Meer geworfen. Wenig später vervollständigten die Katalanen die Katastrophe. Im Jahre 1357 wird das Kloster mit der Bulle des Patriarchen von Kallisti griechisch, „…nicht nur weil die Griechen zahlenmäßig mehrere waren, sondern auch wegen des wertvollen geistlichen Werkes, im gegensatz zu den Ivirern“. Das Kloster hatte von vorne herein Gemeinschaftsleben und änderte 1880 seinen Status und wurde ein Kloster ohne Gemeinschaftsleben.

Unglücklicherweise brannt es 1865, außer der Hauptkirche, nieder. Die Mönche errichteten es aber unter großen Schwierigkeiten wieder. Die Hauptkirche wurde von Iviron Georg Varasvatse 1030 erbaut und zwischen dem 16. Und 19. Jahrhundert mit Fresken ausgemalt. Im Narthex, der Vorhalle sind zwischen den Heiligen u.a auch Sophokles, Thukydides, Platon, Aristoteles, Plutarch dargestellt. Während des griechischen Freiheitskampfes von 1821 stellte das Kloster viele seiner Schätze zur Verfügung um den Kampf finanzielll zu unterstützen. Der letzte Ivir-Mönch starb 1955. Heute wird im Kloster Iviron die Zeit nach dem Chaldäischen System berechnet, dem der Sonnenuntergang zu grund liegt, während in den übrigen Athosklöstern die Zeit nach dem byzantinischen System, auf Grund liegt, während in den übrigen Klöstern bei Sonnenuntergang 0 Uhr ist.

Zum Kloster gehören 17 Kapellen. In einer der Kapellen ist die wundertätige Ikonen der Gottesmutter Portaitissa, die von den Mönchen besonders verehrt wird.

Die Bibliothek ist in einem eigenen Gebäude untergebracht und enthält 2.000 handgeschriebene Codexe und ungefähr 13.000 Druckwerke. Zwischen den vielen Schätzen sind die wundertätige Ikone der Gottesmutter Portaitissa, ein silberner, siebenarmiger Leuchter in Form eines Zitronenbaumes, der Mantel des Patriarchen Gregorius V., der Beutel des Kaisers Johannes Tsimiski, ein Stück vom Heiligen Kreuz, Reliquien vieler Heiliger und Meßgeräte erwähnenswert, die von den Mönchen verwahrt und gepflegt werden. Dem Kloster sind 13 Zellen angeschlossen.