GreekEnglish (United Kingdom)Deutsch (DE-CH-AT)

Transalate



Visitors Online

Wir haben 94 Gäste online
Kloster Karakalou Berg Athos

Zwischen den Klöstern Lavras und Iviron liegt, 200m ü.M. und 30 min. vom Meer entfernt, stolz das Kloster einem Brunnen, einen Weinstock und einen riesigen Turm, nicht anders wie in vielen anderen Athosklostern. Weitere Weinstöcke und Apfelsinenbäume wachsen im stillen Klosterhof. Brunnen, Betstühle, alte architektonische Abschnitte, Inschriften, die vor der Grundsteinlegung oder andern wihtigen Ereignissen berichten, erscheinen vor dem demütigen Pilger in einzigartiger Harmonie. In den großen Höfen wachsen Bäume, so im Kloster Grigoriou eine Palme, Magnolien und Zypressen im Kloster Lavras, Apfelsinenbäume im Kloster Karakalou und zwei Zypressen im Kloster Chelandariou. Sie geben den Klöstern einen eigenen Charakter nd einen tiefen Frieden. Sobald der Besucher ins Archondariki (= Gästehaus) eintritt, lebt er wie im traume. Im Osten liegt die Ägäis, die in der Ferne mit dem Himmel verschmilzt.Im Westen gähnen wilde Schluchten, die von der Athosspitze ausgehen and das Lied des Nordwindes singen.

Über die Klostergründung ist wenig bekannt, selbst die Überlieferung ist nicht ganz eindeutig. Aus verschiedenen Dokumenten geht hervor, daß das Kloster seit dem 11. Jahrhundert bestand, sein Gründer aber unbekannt ist. Die Überlieferung sieht einen gewissen Nikolaos aus der Ortschaft Karakalou als Gründer an, von dem das Kloster auch seinen Namen erhielt. Im 13.Jahrhundert verödete es, wurde aber 1294 von Andronikos II. Paleologos erneurt. In der 3. Klosterordnung des Athos (1393) wird das Kloster an dritter Stelle erwähnt. Unglücklicherweise wurde es von Piraten zerstört, aber im 16.Jahrhundert vom Fürsten der Vlachai Petros V. wieder aufgebaut, der später hier Mönch wurde. Im Jahre 1707 wurde der Nordflügel unter Dionysos dem Iviritis renoviert. Im Jahre 1877 wurde der Nordflügel neu erbaut, der im Vorjahr niedergebrannt war. Im Jahre 1888 wurde der Ostflügel erbaut. Die Hauptkirche wurde zwischen 1548 und 1563 erbaut und in ihr sind Fresken von Anfang des 18. Jahrhunderts erhalten. Die Ikone der 12 Apostel ist ein Werk des berühmten Ikonenmalers Dionysios aus Fourna (1722).

Das Kloster hat 7 Kapellen, von denen 4 mit Fresken ausgemalt sind.

Die Bibliothek umfaßt ungefähr 300 Handschriften, von denen 42 Pergamente sind, sowie 3.000 Druckwerke. Zwischen den Schätzen sind unter anderem ein Stück des Heiligen Kreuzes, Brustkreuze, Kreuze, Reliquien und Meßgewänder. Zum Kloster gehören 14 Zellen, die im Wald verstreut liegen und 4 Zellen in Karies.